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02.12.2009
Chikungunya (CHIC),
Denguefieber :
Beide Arbovirosen sind in Sri Lanka endemisch, mit
einem Übertragungsrisiko ist landesweit zu rechnen,
insbesondere während und einige Wochen nach der
Monsunregenzeit. Während des Sommermonsuns kam es
dieses Jahr zu einem größeren Dengue-Ausbruch mit
mehr als 25.000 Erkrankten. In der Zwischenzeit ist
die Zahl der wöchentlichen Neuerkrankungen wieder
gesunken. Im November wurde ein Ausbruch mit 1.000
Erkrankten und 2 Todesfällen aus Vavuniya (N)
gemeldet. Mit einem erhöhten Dengue-Risiko ist
insbesondere während der Monate Oktober-Dezember und
Mai-Juli zu rechnen. Schutz vor tag- und
nachtaktiven Überträgermücken beachten.
04.11.2009
Die Leiterin der Abteilung für Epidemiologie im
Gesundheitsministerium Dr. Paba Palihawadana teilte
mit, dass
Hantaviren (Rat
Fever) sich zur Zeit schnell in den Bezirken
Colombo, Gampaha, Kalutara, Kurunegala, Matara und
Kegalle ausbreiten. In diesem Jahr seien bereits
mehr als 100 Menschen der Infektion mit dem Virus
zum Opfer gefallen. Mehr als 3.000 Menschen hätten
sich mit dem Virus infiziert.
Dr. Palihawadana erklärte, die Krankheit werde für
in der Landwirtschaft tätige Personen und solche,
die lange Zeit in einem feuchten Milieu arbeiten
besonders gefährlich. Eine Infektion mit dem Virus
habe Herz- Nieren und Lebererkrankungen zur Folge.
Die Ärztin berichtet, dass die meisten Todesfälle
hätten verhindert werden können, hätten die
Erkrankten sich rechtzeitig in ein Krankenhaus
begeben. Sie fordert die Bevölkerung auf bei
Feststellung von Symptomen, sofort einen Arzt
aufzusuchen.
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Sri
Lanka ist ein Entwicklungsland, in dem die tropischen
Krankheiten Typhus, Denguefieber, Hepatitis A und B,
Japanische Enzephalitis und Malaria auftreten.
Durch hygienisches Essen und
Trinken (nur abgekochtes Wasser, nichts lau Aufgewärmtes
essen) und konsequenten Mückenschutz können die meisten zum
Teil auch gefährlichen Infektionserkrankungen und Durchfälle
vermieden werden. Dazu zählt auch die Malaria (Mückenschutz,
d.h. u.a. Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung).
Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria sind sinnvoll in
Abhängigkeit von Dauer des Aufenthaltes und genauer
Reiseroute. Sie müssen im Beratungsgespräch vor der Reise von
dem Tropenarzt individuell verschrieben werden.
Derzeit empfohlen wird von
Tropenmedizinern die Einnahme von Lariam oder die beiden
Medikamente Resochin und Paludrine. Weitere nur durch
Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen wie Denguefieber kommen
vor.
Sinnvolle Impfungen sind : Schutz
gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei
Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei
besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging, u.a.)
kann Impfschutz gegen Tollwut und Japanenzephalitis sehr
sinnvoll sein.
Die
medizinische
Versorgung entspricht nicht der in Deutschland gewohnten.
Quelle:
Auswärtiges Amt
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Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
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zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen
nicht die Konsultation eines Arztes |
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auf längere Aufenthalte und auf die jeweiligen Hauptstädte
zugeschnitten; für kürzere Reisen und Reisen in andere Gebiete des
Landes können Abweichungen gelten |
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nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu
nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt
ist unerlässlich |
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trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau
und aktuell |
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