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Tee
hat einen ganz besonderen Zauber: Er bringt Genießer
rund um den Globus dazu, den Tagesablauf zu
unterbrechen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte
einer Pflanze, die das Leben ganzer Völker verändert
hat. Eine Bilder-Reise von den Bergen Sri Lankas bis zur
Tee-Auktion in der Hauptstadt Colombo, von den Labors
der Createure bis in die Salons großer Hotels, wo
feinste Tees zu erlesenem Gebäck gereicht werden.
Tee-Kenner sagen, er sei auf magische Weise
lebendig. Und das meint nicht nur den Geschmack, der in
unzähligen Variationen Menschen auf der ganzen Welt in
den Bann zieht. Tatsächlich hat der Tee einen ganz
besonderen Zauber: Er bringt Genießer rund um den Globus
dazu, den Tagesablauf zu unterbrechen, inne zu halten
und den Alltag für eine gewisse Zeit zu vergessen. Er
ist gesellschaftliches Ereignis, aber auch fernöstliches
Ritual. Und er folgt anderen Handelsgesetzen als
vergleichbare Waren - der Tee entzieht sich der Börse
und will sofort nach der Ernte in seinen
Ursprungsländern verarbeitet werden, nur so entfaltet er
seinen unvergleichlichen Geschmack.
Die Dokumentation erzählt die Geschichte einer Pflanze,
die das Leben ganzer Völker verändert hat. In unzähligen
Varianten hat Tee die Welt erobert: Wenn der Tea-Taster
in seinem Atelier in Norddeutschland die Nuancen
hunderter Sorten erschmeckt, um eine neue Mischung zu
kreieren, dann ist die ganze Welt um ihn versammelt: in
silbrigen Blechdosen, die Aroma und Fantasie entfalten,
sobald ihre Deckel geöffnet werden. "Der Zauber des
Tees" ist ein Film, der zu einer Reise in Geschichte und
Gegenwart einer geheimnisvollen Pflanze einlädt. Der
Zuschauer erfährt, warum die Türkei einst dem Kaffee
abschwor und der Tee dort zur alltäglichen Geste der
Gastfreundschaft wurde, warum die Frauen in England im
19. Jahrhundert über den Tee zu mehr Freiheit fanden,
und was der Genuss von Tee mit der Suche nach
Erleuchtung zu tun hat.
"Kleine Geschichte des Tees" |