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Yala West National Park

zur Sri-Lanka KarteDer Yala West National Park ist einer der ältesten und bekanntesten Nationalparks in Sri Lanka. Er nimmt eine Fläche von ca. 1.572 km² ein und bildet das größte zusammenhängende Gebiet geschützter Natur in Sri Lanka. Das vielfältige Öko-System reicht von Monsunwäldern der Feuchtzone bis zur Trockenzone. Laubwälder, Dornenwälder, Frischwasser, Meeresauen und Sandstrände beherbergen eine Vielzahl wichtiger Pflanzenarten und kleinerer Tiere.

Die Flüsse Kumbukkan Oya im Nordosten, Menik Oya und Zuläufe im Westen, fließen durch den Park und speisen die Tränken der Tiere selbst in den trockensten Monaten des Jahres.

Yala spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Erhaltung einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten im Land. Historisch und religiös bedeutende Stätten wie Kataragama, Sithulpahuwa und Magul Maha Vihara sowie viele archäologische Ausgrabungen machen die Gegend zu einem interessanten und wichtigen Teil Sri Lankas.

Palatuoana, Einfahrt zum Yala National ParkViele Touristen besuchen den Park, der von 06.00 bis 18.00 Uhr geöffnet ist. Der Park kann nicht mit privaten Pkw befahren werden! Auf der Zufahrt zum und rund um den Park bieten eine Vielzahl von Unternehmungen Landrover mit Fahrer für Safaris durch den Park an. Die Eintrittsgebühren werden am Palatupana Tor entrichtet. Hier wird auch der Park-Ranger aufgenommen, der jede Safari zu begleiten hat. In Palatupana gibt es eine kleine Ausstellung, die einen Überblick über die Besonderheiten des Parkes und seine Fauna und Flora verschafft. Die Vorschriften für den Besuch des Parkes sind recht strikt und auf ihre Einhaltung wird unbedingten Wert gelegt. Diese Handhabung schützt den Park und seine Bewohner und garantiert die Sicherheit seiner Besucher. Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist es Besuchern nicht erlaubt, das Fahrzeug zu verlassen.  

Der begleitende Park-Ranger weiß, wann welche Tiere wo im Park anzutreffen sind. Natürlich kann man nicht erwarten, dass man während der kurzen Zeit des Aufenthaltes im Park alle Tiere, die hier leben, zu sehen bekommt. Es ist ratsam dem Besuchertrubel am Nachmittag zu entgehen und den Park am frühen Morgen zu besuchen, was eine Übernachtung in einem der Hotels in der Umgebung voraussetzt. 

Elefantenfelsen, Yala National ParkEine große Anzahl der folgenden Tiere leben im Yala (Ruhunu) National Park:
Elefanten (Elephas maximus), die den Hauptanziehungspunkt bilden, gefolgt von wilden Wasserbüffeln (Bubalus bubalis); Sambarhirsche (Cervus unicolor), Ceylon-Axishirsche (Axis axis ceylonensis), leicht zu erkennen an ihrer auffälligen Zeichnung; Leoparden (Panthera pardus), die vorwiegend nachtaktiv sind aber in Yala auch am Tage beobachtet werden können; Lippenbären (Melursus ursinus), die sich mit Vorliebe von Termiten ernähren; Ceylon-Hutaffen (Macaca sinica) mit ihrer Perückenfrisur; Hanuman-Languren (Presbytis entellus) mit schwarzem Gesicht, grauem Fell und normalerweise ungewöhnlich langem Schwanz; Wildschweine (Sus scrofa); Goldschakale (Cams aureus); Nackenstreifenmungo (Herpestes vitticolis); Wasserwaran (Varanus bengalensis); Pythons (Python mulurus) und Sumpfkrokodile (Crocodylus palustris).

Leopard, Yala National ParkEinige der bemerkenswerteren Vogelarten im Park sind:
Pfauen (Pavo christatus); Malabarhornvogel (Anthracoceros coronatus); Indischer Riesenstorch (Xenorhynchus asiaticus); blaugesichtiger Malkoha (Rhopodytes viridirostri). Zwischen September und Mai fallen Tausende von Vögeln aus dem nördlichen Asien hier ein, um zu überwintern. Selbst Vögel aus Europa sind in Yala schon registriert worden. Nachtaktive Tiere des Parkes, die sehr selten beobachtet werden können, sind: Schlankloris (Loris tardigradus); Vorderindisches Schuppentier (Manis crassicaudata) und das Stachelschwein (Hystrix cristata). 

Zwei Zahlen mögen einen Eindruck von der vielfältigen Tierwelt im Yala National Park vermitteln: Im Park leben 32 verschiedene Arten von Säugetieren und 142 Vogelarten, von denen fünf zu den bedrohten Arten gehören.

Achtung: Es kam in Yala ebenso wie im nordwestlich gelegenen Udawalawe-Nationalpark bereits zu mehreren Todesfällen, weil Touristen aus dem Jeep ausgestiegen sind. Vor allem bei Elefantenkühen mit ihren Babys und männlichen Einzelgängern ist äußerste Vorsicht geboten!

     
 

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