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Hikkaduwa

Bekannt geworden als 'Hippiekaduwa', zieht Hikkaduwa jedes Jahr eine Vielzahl von Backpackern aus aller Welt an, die auf der Suche nach einer preiswerten Unterkunft in einer der zahllosen Herbergen und Gästehäusern des Ortes und des Umlandes sind. 

Hikkaduwa ist ein mehr als 3 Km sich hinziehendes Stranddorf und bietet komfortable Hotels ebenso wie einfache Häuser und Privatquartiere, außerdem eine kaum überschaubare Zahl von Restaurants und Shops sowie Pinten und Kneipen, wo gute Steaks und einheimische Küche geboten werden. Über die Jahre hat der Pauschaltourismus die Individualreisenden und Hippies, wie sie auch heute noch von den Einheimischen genannt werden, aus dem Zentrum an den südlichen Rand Hikkaduwas verdrängt und den Ort völlig umorganisiert in den Tourismus hineinwachsen lassen. 

Strand bei HikkaduwaHikkaduwa ist auch das 'Sündenbabel' des Tourismus in Sri Lanka. Drogen sind hier leicht zu erhalten, allerdings ist die Polizei in diesem Punkt alles andere als tolerant. In den letzten zehn Jahren hat sich eine weitverzweigte Homosexuellenszene entwickelt, aber auch ein auf Kinderprostitution ausgerichteter Sextourismus.

Im Meer vor Hikkaduwa findet der Tauchsportbegeisterte viele Unterwasserattraktionen, einschließlich der bekanntesten Korallengärten des Landes. Gedieh hier in der Vergangenheit noch Natur pur, so wurden die Gärten nach und nach zur Goldmine für Korallenräuber. Die fortschreitende wahllose Zerstörung der Unterwasserlandschaft hat dazu geführt, dass das Korallenriff vor Hikkaduwa mittlerweile zur einzigen maritimen Schutzzone in Sri Lanka erklärt wurde. Das Riff verläuft bis zum Strand vor einem der Komforthotels und man kann begleitet von Meeresschildkröten schwimmen. Dieser spezielle Bereich zieht die Tiere magisch an, da hier eine von ihnen bevorzugte Algenart besonders gut gedeiht. 

Auch das Hinterland bietet dem Gast einiges an Sehenswürdigkeiten. Sehenswert ist Gangarama Maha Vihara - ein buddhistischer Tempel, der See bei Hikkaduwa mit seinem vielfältigen Bestand an Vögeln sowie weitere Tempel und Klöster in unmittelbarer Nähe zum Ort. Erlebenswert sind auch Flusssafaris auf dem Madhu Ganga in Balapitiya oder die Mondstein-Minen und Zimtplantagen in Meetoyagoda.

Tragen Sie bitte zum Schutz der Korallen bei, indem Sie keine Korallen, Muscheln oder andere Riffprodukte kaufen! Bitte verwenden Sie keine Harpunen oder Speere, um Fische oder andere Organismen zu jagen. Sie könnten damit die Korallen beschädigen.
 
Hinweis
Die beste Badesaison ist von November bis März/April. Jedoch kann bei ungünstigen Strömungsverhältnissen und nach starken Regefällen, besonders während der Monsunzeit (Mai bis Oktober) und generell in den Sommersaisonmonaten, das Baden sowie Wassersport im Meer stark eingeschränkt bzw. sogar gefährlich sein. Es kann dann auch vorkommen, dass die ins Meer mündenden Flüsse lehmhaltiges Wasser mit sich führen oder dass Treibgut angeschwemmt wird. Bei ungünstigen Strömungsverhältnissen kann sich die Breite der Strände ändern, sie können auch zeitweise ganz unterspült werden (z.B. Waikkal, Kalutara oder Beruwela).
 
Weiterführende Links:
Übersicht Badestrände
     
 

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