Bentota, rund 65 Km südlich von Colombo an der Westküste
gelegen, ist ein populärer und voll erschlossener Touristenort.
Lange vor
der Zeit des Massentourismus und des Ausbaus Bentotas zum
Touristenzentrum setzten arabische Kaufleute im 11. Jahrhundert
ihren Fuß auf den Boden Bentotas und des ein wenig nördlicher
gelegenen
Beruwelas. Allerdings
waren es die Portugiesen, die im 17. Jahrhundert an der Mündung des
Bentota Flusses ein kleines Fort bauten. Der breite Fluss und die
Befestigung von Bentota sollten die südliche Grenze des
portugiesischen Einflussgebietes auf Sri Lanka markieren, als wenig
später weiter südlich holländische Segel am Horizont auftauchten.
In der Folgezeit und nach Rückzug der Portugiesen nutzten die
Holländer das Fort als Relaisstation für die Postkutschen zwischen
Colombo und
Galle.
Noch später richteten die Briten hier zusätzlich eine Herberge
für Reisende ein. Seine idyllische Lage und die Ruhe machten
Bentota zu einem bevorzugten Rückzugsgebiet für gestresste
Kolonialisten. In den Siebzigern des letzten Jahrhunderts wurde aus
der Herberge das erste Hotel Bentotas und damit begann der
kontinuierliche Ausbau des Ortes zur Touristenhochburg, der bis
heute anhält.
Mittlerweile
gehört Bentota zu einem der bevorzugten Wochenendziele für die
Einwohner Colombos und zieht viele Backpacker an. Während der
Saison tummeln sich viele Pauschaltouristen in den Hotels und an den
palmengesäumten Stränden der Halbinsel zwischen der Lagune des
Bentota Flusses und dem Indischen Ozean.Etwa
5 Km südlich von Bentota, im Fischerdorf Kosgoda befindet sich die
gleichnamige Schutzstation für Schildkröten, die jährlich
Tausende von vom Aussterben bedrohte Schildkröten in den Ozean
entlässt, nachdem sie ,vor ihren natürlichen Feinden beschützt,
in großen Gehegen aufgezogen wurden. (täglich von 9 bis 17 Uhr
geöffnet).
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Tragen
Sie bitte zum Schutz der Korallen bei, indem Sie keine
Korallen, Muscheln oder andere Riffprodukte kaufen! Bitte verwenden
Sie keine Harpunen oder Speere, um Fische oder andere
Organismen zu jagen. Sie könnten damit die Korallen beschädigen. |
| Hinweis
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| Die beste Badesaison ist von
November bis März/April. Jedoch kann bei ungünstigen
Strömungsverhältnissen und nach starken Regefällen, besonders
während der Monsunzeit (Mai bis Oktober) und generell in den
Sommersaisonmonaten, das Baden sowie Wassersport im Meer stark
eingeschränkt bzw. sogar gefährlich sein. Es kann dann auch
vorkommen, dass die ins Meer mündenden Flüsse lehmhaltiges Wasser
mit sich führen oder dass Treibgut angeschwemmt wird. Bei
ungünstigen Strömungsverhältnissen kann sich die Breite der
Strände ändern, sie können auch zeitweise ganz unterspült werden
(z.B. Waikkal, Kalutara oder Beruwela). |
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