Reisehinweise
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Stand:
15.04.10 -
unverändert gültig seit: 13.04.10 |
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| Einzelbandansage
030-5000-44446
106 |
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Im Mai 2009 endete der fast
30 Jahre währende Bürgerkrieg.
Seither haben sich keine
Terroranschläge ereignet. Gleichwohl können diese für die
Zukunft, wie auch in anderen Ländern, nicht ausgeschlossen
werden. Die srilankische Regierung hält den Ausnahmezustand
weiter aufrecht.
Deutschen Staatsangehörigen,
die sich nicht nur vorübergehend in Sri Lanka aufhalten, wird
empfohlen, sich in die Deutschenliste der Deutschen Botschaft
einzutragen, siehe
http://service.diplo.de/registrierungav
Nördliche,
östliche und südöstliche Landesteile sowie Halbinsel Jaffna
Die Gebiete nördlich der A12 (Puttalam – Anuradhapura –
Trincomalee), in denen weiterhin hohe Militärkonzentration
herrscht, sind in weiten Bereichen vermint und für
touristische Reisen nach wie vor nicht zugänglich. Von
Reisen dorthin wird abgeraten.
Die Reise nach Jaffna auf
dem Landweg ist ausländischen Touristen nicht gestattet. Die
Anreise auf dem Luftweg bedarf einer Genehmigung durch das
sri-lankische Verteidigungsministerium.
Reisen in die Bezirke
Trincomalee (auch Upuveli und Nilaveli),
Batticaloa und Ampara (auch Arugam Bay) im Osten sind möglich.
Allerdings ist hier mit einer verstärken Militärpräsenz sowie
Kontrollposten entlang der Straßen und in den öffentlichen
Verkehrsmitteln (Bus, Zug) zu rechnen. Auch gibt es Berichte
über eine andauernde Präsenz paramilitärischer Gruppen.
Entlang des Küstenstreifens im Osten entwickelt sich langsam
wieder eine touristische Infrastruktur. Reisen in das
Hinterland im Osten sind hingegen noch sehr erschwerlich. Hier
kann auch ein erhöhtes Minenrisiko nicht ausgeschlossen
werden.
Im Yala-Nationalpark
sind nur Reisen in den sogenannten „Block 1“ möglich.
Hauptstadt
Colombo und übrige Landesteile Während des
Bürgerkriegs war auch die Hauptstadt Colombo mehrfach von
Anschlägen betroffen. Ziel waren insbesondere öffentliche
Verkehrsmittel und militärische Einrichtungen. Die starke
Präsenz des Militärs und der Polizei ist weiter unübersehbar.
Anordnungen an den häufigen Sicherheitskontrollen sollten
unbedingt befolgt werden.
Die Straße von Colombo zum
internationalen Flughafen wird gelegentlich ohne Vorwarnung
für bis zu einer Stunde gesperrt. Vor der Abreise sollten
Reisende daher einen erhöhten Zeitpuffer einkalkulieren.
Reisen in die von Touristen
bevorzugten Reiseziele
- an der Küste im Südwesten und Süden (u.a. Bentota,
Beruwela, Hikkaduwa, Galle, Tangalle),
- im „Kulturdreieck“ (u.a. Sigriya, Polonnaruwa,
Anuradhapura, Dambulla, Mihintale),
- sowie im südlichen Landesinnern (u.a. Kandy,
Teehochland)
sind möglich.
Reisen über Land
Bei Überlandreisen ist die Eisenbahn gegenüber
öffentlichen Bussen, die aufgrund rücksichtsloser Fahrweise
häufig in schwere Unfälle verwickelt sind, vorzuziehen.
Nachtfahrten sind aus
Gründen der Verkehrssicherheit außerhalb der Städte nicht
ratsam; auf die häufig unbeleuchteten Verkehrskontrollpunkte
auch innerorts ist besonders zu achten.
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